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Nach Krankheit wieder arbeiten

09.11.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wiedereingliederung und Prävention: Arbeiter wie Betriebe profitieren

NÜRTINGEN (pm). Vor Kurzem trafen sich die Vertrauenspersonen der schwerbehinderten Menschen im Landkreis Esslingen bei der Firma Metabo. Im Mittelpunkt standen die Themen Wiedereingliederungs- und Gesundheitsmanagement, Vorstellung des Integrationsfachdienstes und Hilfen der Agentur für Arbeit.

Insgesamt 40 Vertrauenspersonen aus Betrieben und Verwaltungen des Landkreises Esslingen nahmen an dem Treffen teil. Eugen Markucik, Bereichsleiter Business Development Technik bei Metabo, berichtete von den Anfängen des Wiedereingliederungs- und Gesundheitsmanagements bei dem Elektrowerkzeugehersteller im Jahr 2003. Mitarbeiter bei längerer Krankheit zu unterstützen, dabei gemeinsame Maßnahmen zu entwickeln, um Arbeitsunfähigkeit zu überwinden und diese durch frühzeitige Prävention möglichst zu verhindern, war das Ziel. Mit der Firma Ford wurden Kontakte geknüpft und deren Erfahrungen ausgewertet.

Die Umsetzung im Betrieb sei ebenfalls nicht einfach, berichtete Markucik, da Ängste und Bespitzelungsgedanken abzubauen seien. Im Frühjahr 2005 wurde ein Integrationsteam etabliert, das aus vier Personen besteht. Der Betriebsrat und die Schwerbehindertenvertretung arbeiten ebenfalls aktiv mit. Inzwischen habe die Fehlzeitenquote im Nürtinger Werk um 1,7 Prozent gesenkt werden können.


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