Wirtschaft

Mitarbeiter sorgen sich um Arbeitsplätze

31.01.2012 00:00, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nach Verkauf an chinesisches Unternehmen: Putzmeister-Betriebsrat und Gewerkschaft fordern Standorttarifvertrag

Der Schock steckte den Putzmeister-Beschäftigten am Montagvormittag noch in den Knochen: Die meisten von ihnen haben am Wochenende aus den Medien erfahren, dass das Unternehmen zu 100 Prozent an einen chinesischen Wettbewerber verkauft wurde (wir berichteten). Betriebsrat und Gewerkschaft streben jetzt einen Standorttarifvertrag an.

AICHTAL. Gestern Morgen versammelten sich rund 600 Mitarbeiter vor dem Werkstor. Die IG Metall hatte zu der Kundgebung aufgerufen. Die Unsicherheit, wie es nun mit den Arbeitsplätzen weitergeht, ist groß. Dass sie von dem Verkauf aus den Medien erfahren mussten, macht die Beschäftigten wütend. Als Putzmeister am Freitag kurz vor 17 Uhr die Nachricht vom Verkauf bekannt gegeben hatte, waren die meisten schon im Feierabend. Auch im Betriebsrat habe man nichts gewusst, beteuerte dessen Vorsitzender Gerhard Schamber noch einmal: „Wir waren vollkommen überrascht.“


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