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Mit Baklava gegen Vorurteile

17.03.2021 05:30, Von Johannes Aigner — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Feras Byirouti floh vor dem Bürgerkrieg in Syrien – Nun möchte er mit seinen Süßwaren zum Kulturverständnis beitragen

Am 15. März jährte sich der Beginn des syrischen Bürgerkriegs zum zehnten Mal. Zahlreiche Menschen flohen in den vergangenen Jahren aus ihrer Heimat, viele zogen nach Deutschland. Unter ihnen war auch Feras Byirouti. Mitten in der Pandemie machte er sich in Nürtingen selbstständig und möchte nun mit seinen arabischen Süßspeisen zum Kulturverständnis beitragen.

Feras Byirouti flüchtete aus Syrien und machte sich mit einem Geschäft für arabische Süßwaren selbständig. Foto: Aigner
Feras Byirouti flüchtete aus Syrien und machte sich mit einem Geschäft für arabische Süßwaren selbständig. Foto: Aigner

NÜRTINGEN. Feras Byirouti steht mit verschränkten Armen in seinem Laden und starrt durch das Schaufenster auf die Straße. Aus den Lautsprechern hinter ihm tönt arabische Musik, es riecht nach Rosenwasser und Zucker. Er trägt einen schwarzen Rollkragenpullover und eine weiße Kochmütze, mit der er wie die Karikatur eines französischen Kochs des vergangenen Jahrhunderts aussieht. Lediglich die Trikolore auf dem Kragen fehlt, um sich zumindest äußerlich in die Reihe von Ikonen wie Bocuse, Troisgros und Point einzureihen. Doch Byirouti steht nicht in Lyon. Vor ihm blubbert kein Wildjus in einem Kupfertopf. Nein, er steht in Nürtingen, umgeben von Baklava.


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