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Minister: Garp kann weiter

25.04.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

PLOCHINGEN(ez). Der Anspruch des Bildungszentrums Garp in Plochingen ist hoch: Wir wollen das Systemdenken schulen, sagt Geschäftsführer Werner Waiblinger. Doch ohne modernste Maschinen und Geräte läuft in der beruflichen Aus- und Weiterbildung der höchste Anspruch ins Leere. Deshalb warb Waiblinger beim Besuch des baden-württembergischen Wirtschaftsministers um die finanzielle Förderung aus der Landeskasse.

Ernst Pfister ist auch willig, wie er sagt, denn die Zeit, in der wir gut ausgebildete Leute mit der Lupe suchen, beginnt schon heute. Diese Situation werde sich vor dem Hintergrund des Geburtenrückgangs dramatisch verschärfen, und deshalb dürfen wir keinen Jugendlichen mehr ohne Ausbildung ins Leben entlassen, so der Minister.

Daran wirkt die Garp heute schon mit, wenn sie beispielsweise zweijährige berufsqualifizierende Lehrgänge für Jugendliche anbietet, die keinen Ausbildungsplatz gefunden haben. Diese Verbundprojekte im Auftrag der Arbeitsagentur sind laut Waiblinger sehr erfolgreich: Wir haben Vermittlungsquoten von bis zu 70 Prozent. Da sind wir auch stolz drauf.

Ohne öffentliche Zuschüsse würde die qualifizierte duale Ausbildung jedoch für viele kleinere Betriebe zu teuer. Das macht Waiblinger an einem Beispiel aus dem vergangenen Jahr fest: 400 000 Euro hat es gekostet, die Werkstatt- und Laborplätze am Standort Ruit zu modernisieren. Dazu steuerte das Land 144 000 Euro bei. Ohne diese Fördermittel hätten wir das nicht machen können, so Waiblinger.


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