Wirtschaft

„Mindestlohn-Plus bringt Kaufkraft“

10.01.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NGG: Im Kreis Esslingen profitierten 7340 Menschen von der Erhöhung

(pm) Der Mindestlohn steigt ab Januar um 35 Cent auf jetzt 9,19 Euro pro Stunde. Im Landkreis Esslingen gelte dies für 7340 Menschen, die derzeit zum gesetzlichen Lohn-Minimum arbeiteten, teilt die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) mit. Sie beruft sich auf eine aktuelle Analyse des Pestel-Instituts aus Hannover, das die Auswirkungen der Mindestlohn-Entwicklung regional untersucht habe.

Durch das Mindestlohn-Plus wachse die Kaufkraft im Landkreis in diesem Jahr um rund 1,8 Millionen Euro. „Fast jeder Euro, den Mindestlohn-Beschäftigte am Monatsende extra haben, fließt in den Konsum. Und einen Großteil davon geben sie vor Ort aus“, so Hartmut Zacher von der NGG-Region Stuttgart in einer Pressemitteilung. Denn wer zum untersten Lohn arbeite, könne nichts auf die hohe Kante legen. Für den Gewerkschafter ist der gesetzliche Mindestlohn aber auch nach der aktuellen Erhöhung zu niedrig: „Selbst für eine Vollzeitkraft ist es extrem schwer, mit dem Mindestlohn klarzukommen. Gerade dann, wenn auch noch Kinder im Haushalt leben. Und bei steigenden Mieten sowieso“, so Zacher. Die NGG fordert ein deutlich stärkeres Mindestlohn-Plus. Erst in einer Größenordnung von mehr als zwölf Euro pro Stunde werde die Lohnuntergrenze „langsam armutsfest“.


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