Schwerpunkte

Wirtschaft

Meldepflicht ans Transparenzregister

02.12.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zum 1. August wurde das Geldwäschegesetz geändert. Die Neuerungen haben erhebliche Auswirkungen für alle Gesellschaften, darauf weist die Notarkammer Baden-Württemberg hin. „Wer jetzt nicht handelt und sich im Transparenzregister eintragen lässt, dem drohen in Kürze hohe Bußgelder“, warnt Geschäftsführer Felix Ungerer.

Das Transparenzregister wurde 2017 aufgrund einer EU-Richtlinie eingeführt. Es ist die offizielle Plattform Deutschlands für Daten zu wirtschaftlich Berechtigten. Das Register soll Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung verhindern, indem Unternehmen angeben müssen, welche natürlichen Personen Eigentum am oder Kontrolle über das Unternehmen haben. In das Register können die Strafverfolgungsbehörden, aber auch sonst jede Person Einsicht nehmen. „Welche Missbrauchsgefahren von anonymen Gesellschaften ausgehen, zeigen aktuell die Pandora-Papers“, so Ungerer.

In der Vergangenheit war eine Eintragung im Transparenzregister nicht erforderlich, wenn sich die notwendigen Daten bereits aus anderen offiziellen Registern ergaben. Dazu zählte insbesondere das Handelsregister. Profitiert haben von dieser Regelung vor allem GmbHs, aber auch sonstige Gesellschaften. Diese sogenannte Mitteilungsfiktion entfiel nun mit der Gesetzesänderung. Das Transparenzregister wird zum Vollregister, eine Einsicht in andere Register ist dann nicht mehr notwendig.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 63% des Artikels.

Es fehlen 37%



Wirtschaft