Schwerpunkte

Wirtschaft

Lokal verwurzelt auf weltweitem Wachstumskurs

15.08.2020 05:30, Von Greta Gramberg — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Sensorhersteller Leuze profitiert in der Corona-Krise von der Produktion auf mehreren Kontinenten

Der Owener Sensorhersteller Leuze profitiert in der Corona-Krise von seiner Produktion auf mehreren Kontinenten und setzt auch weiter auf Wachstum. Zugleich will er dem Lenninger Tal treu bleiben.

Leuze-Hauptwerk in Owen  Foto: Leuze/Martin Sigmund
Leuze-Hauptwerk in Owen Foto: Leuze/Martin Sigmund

OWEN. „Mit Corona kommen wir schon klar. Das ist nichts, was nicht beherrschbar wäre“, sagt Ulrich Balbach. Stellt man dem Geschäftsführer des in Owen ansässigen Sensorspezialisten Leuze Fragen zu den Auswirkungen der weltweiten Pandemie auf sein Geschäft, ist sein Ton etwas verärgert: „Corona ist keine Wirtschaftskrise, sondern eine Gesundheitskrise.“ Er findet es nicht richtig, betrieblichen Fehlentscheidungen den „Corona-Mantel“ umzuhängen – vor allem mit Blick auf die Autoindustrie, die seiner Ansicht nach die Weichen viel zu spät auf E-Mobilität gestellt hat. Glücklicherweise ist Leuze „nicht ganz so automobillastig“, sagt Balbach. Bei Hochleistungssensoren für die betriebsinterne Logistik, die Verpackungstechnik und die Medizintechnik laufe es gut: „Deswegen können wir einen Teil ausgleichen.“ Von Kurzarbeit will der Leuze-Chef zumindest zu diesem Zeitpunkt nichts wissen – aber wer wisse, wie die Lage in ein paar Wochen sei.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 26% des Artikels.

Es fehlen 74%



Wirtschaft

Mehr Wirtschaft Alle Wirtschaftsnachrichten