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Leistung bei Invalidität

09.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Eine schwere oder chronische Krankheit, ein Unfall? Es kann jeden treffen. Eine häufige Folge ist die Erwerbsminderung. Betroffene, die nur noch teilweise oder gar nicht mehr arbeiten können, können von der gesetzlichen Rentenversicherung eine Rente bekommen. Wie die Deutsche Rentenversicherung mitteilt, erhalten gegenwärtig etwa 1,6 Millionen Menschen in Deutschland eine solche finanzielle Unterstützung. Die Deutsche Rentenversicherung Baden-Württemberg zahle rund 157 000 Erwerbsminderungsrenten. Um eine solche Rente zu erhalten, müssen allerdings bestimmte versicherungsrechtliche und medizinische Voraussetzungen erfüllt sein: Der Antragsteller darf die Regelaltersgrenze noch nicht erreicht haben, muss mindestens fünf Jahre rentenversichert gewesen sein, und in den fünf Jahren vor Eintritt der Erwerbsminderung müssen drei Jahre Pflichtbeiträge für eine versicherte Beschäftigung oder Tätigkeit gezahlt worden sein. Medizinisch entscheidend ist: Wer weniger als sechs, aber noch mindestens drei Stunden arbeiten kann, erhält eine teilweise Erwerbsminderungsrente. Eine volle Erwerbsminderungsrente gibt es, wenn die Erwerbsfähigkeit auf unter drei Stunden pro Tag gesunken ist. Tritt die Erwerbsminderung schon in jungen Jahren ein, helfe die Solidargemeinschaft mit einer Zurechnungszeit. Sie fülle die Lücke bis zum 60. Geburtstag und erhöhe damit den Rentenanspruch.


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