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Korruption geht alle an

10.07.2013 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vertreter von Siemens und Transparency International diskutierten an der HfWU

Korruption frisst sich durch die Strukturen vieler Gesellschaften – mit oft fatalen Auswirkungen. Betroffen sind davon auch deutsche Firmen, die im Ausland ihre Geschäfte machen und nicht selten mit Anforderungen konfrontiert werden, die gegen ihre Prinzipien stehen. An der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt kamen jüngst Korruptionsbekämpfer zu Wort.

NÜRTINGEN (pm). Sylvia Schenk, Rechtsanwältin und Vertreterin von Transparency International, bezog sich auf die aktuellen Demonstrationen in Brasilien. „Dort geht es auch um Korruption und die Menschen lassen sich das nicht länger gefallen“, so Schenk.

Korruption ist der Missbrauch anvertrauter Macht für privaten Nutzen oder Vorteil. Ein Schaden oder Geschädigte sind dabei nicht sofort zu erkennen. Doch vor allem in den ärmsten Ländern der Welt leidet die Bevölkerung unter den Folgen von Korruption. Schlechte Wasseraufbereitung, unterentwickelte Infrastruktur oder extreme Umweltverschmutzung sind das Ergebnis. Korruption unterminiert das Vertrauen in staatliche Macht, „wir alle bezahlen den Preis für Korruption“, so Sylvia Schenk.


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