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Industrie 4.0 in der Ausbildung

05.03.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Heller bei Wettbewerb des Wirtschaftsministeriums ausgezeichnet

NÜRTINGEN (pm). Der Werkzeugmaschinenbauer Heller gehört zu den Preisträgern eines Wettbewerbs des baden-württembergischen Wirtschaftsministeriums „Industrie 4.0-Talente“. Ausgezeichnet wurden sieben Unternehmen, die Themen wie Digitalisierung und Industrie 4.0 vorbildlich in ihre Ausbildungspläne integriert haben.

Bei Heller lernten die jungen Leute unter Realbedingungen, was es heiße, eine Werkzeugmaschine zu bauen, so das Unternehmen. Kern des Konzepts der Heller Lehr- und Lernfabrik sei der gesamte Entwicklungs- und Herstellungsprozess einer Maschine im Kleinformat. Verschiedene Ausbildungsberufe, vom Technischen Produktdesigner über den Zerspanungsmechaniker bis zum Elektroniker für Automatisierungstechnik, seien zu unterschiedlichen Zeitpunkten im Projekt beteiligt und trügen ihren Teil zum Bau des „Profi-Trainers“ bei. Anwendungen wie Augmented Reality kämen heute ebenfalls in der Ausbildung zum Einsatz. Hierbei könnten Bauteile oder ganze Maschinen über eine App virtuell in einer realen Umgebung platziert werden.

„Als Ausbildungsabteilung können wir auch ein Innovationstreiber im Unternehmen sein“, freut sich Ausbildungsleiter Martin Schmeckenbecher über die Auszeichnung, ebenso wie Werner Kirsten, Leiter der Lehr- und Lernfabrik.

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