Wirtschaft

In Graspapier fließt weiteres Geld

10.01.2019, Von Anke Kirsammer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Scheufelen will die Kapitalerhöhung durch Investoren nutzen, um die Produktion anzukurbeln

Drei weitere Investoren setzen auf die Oberlenninger Firma Scheufelen. Namen möchte Ulrich Scheufelen allerdings nicht nennen. Mit den neuen Geldgebern verbunden ist eine deutliche Erhöhung des Eigenkapitals.

LENNINGEN. Der Fondsgründer Jochen Wermuth hat das Potenzial der Graspapierprodukte erkannt und die Investorensuche vorangetrieben: „Wir freuen uns, dass wir einen weiteren Anstoß geben, damit die Papier- und Verpackungsindustrie weltweit nachhaltiger wird“, sagt er. Das neue Kapital wird für den Ausbau der Produktion eingesetzt und dient insbesondere dazu, mehr Graspapier für den Einzelhandel und den Lebensmittelbereich herzustellen.

Mit Graspapier, das mit bis zu 50 Prozent Naturfasern aus sonnengetrockneten Gräsern und anderen Einjahrespflanzen produziert wird, hatte das Unternehmen seit Mitte 2017 für eine kleine Revolution auf dem Papiermarkt gesorgt. Die Rohstoffe lassen sich nicht nur kostengünstiger herstellen als die üblicherweise in der Papierproduktion eingesetzte, aus Bäumen gewonnene Zellulose. Im Gegensatz zu deren Herstellung werden auch bis zu 50 Prozent weniger Energie und Chemikalien benötigt. Die deutlich geringere Freisetzung von Kohlendioxid und die Einsparung von Wasser sind weitere Pluspunkte. Zudem stammen die Fasern aus pestizid- und herbizidfreien Flächen.


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