Wirtschaft

In Bus und Lkw werden die Fahrer knapp

18.05.2019, Von Leonhard Fromm — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

In der Branche setzt man auf Flüchtlinge, um die Lücke zu schließen – Fahrschule bildet junge Migranten aus

Demographischer Wandel, gute Konjunktur und Ausweitung der ÖPNV-Angebote verschärfen den Fahrermangel in Busunternehmen und Speditionen. Zum Beispiel die Firma Bader aus Grafenberg, die das Gros des Linienverkehrs im Altkreis Nürtingen bedient: Sie kommt mit 41 Fahrern und zehn Aushilfen gerade noch so hin, wie Juniorchef Sven Bader berichtet.

Fahrlehrer Burkhard Mülln hat gute Erfahrungen mit Migranten, die bei ihm den Lkw- oder Bus-Führerschein machen.  Foto: Fromm
Fahrlehrer Burkhard Mülln hat gute Erfahrungen mit Migranten, die bei ihm den Lkw- oder Bus-Führerschein machen. Foto: Fromm

„Gegenüber 2016 haben wir heute acht Fahrer mehr“, so Bader. 2018 erhielt das Unternehmen, das die Nürtinger Stadtlinien fährt, den erweiterten Zuschlag für das Linienbündel Nürtingen samt Neuffener Tal, und diesen Januar kam der Kirchheimer Stadtverkehr mit zusätzlich sechs Bussen und neun Fahrern hinzu. „Zum Teil wechseln die Fahrer vom Mitbewerber zu uns, zum Teil müssen wir sie aber auch komplett neu anwerben“, sagt der 33-jährige Speditionskaufmann.


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