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Hundertwassers Visionen zur Dachbegrünung

02.03.2019, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die kürzlich zu Ende gegangene Ausstellung „Kunst Natur Umwelt“ in der Nürtinger Kreuzkirche hatte neben den Kunstwerken von Günther Uecker und Friedensreich Hundertwasser auch das Thema der Dachbegrünung. Durch Kooperation der Ausstellungsmacher um Brigitte Kuder-Broß mit der Firma Zinco wurden im Rahmen der beiden langen Ausstellungsabende auch Führungen zum Thema Gebäudebegrünung angeboten. Zinco-Geschäftsführer Dieter Schenk würdigte Hundertwassers Rolle als Visionär für das Thema Architektur, der insbesondere auch die Einbeziehung der Natur in Stadt- und Gebäude-Architektur gefordert habe. Schenk zitierte den Künstler aus einem Brief von 1989 anlässlich eines Dachgärtner-Symposiums: „Dachbegrünungen sind die Dachbedeckungen der Zukunft. Einen Wald auf dem Dach zu haben oder eine wilde Wiese oder einen Gemüsegarten wird selbstverständlich sein.“ Und: „Wenn ein Grasdach gut gemacht ist, erspart man sich auf mindestens ein bis zwei Generationen jede Dachdeckerarbeit und jegliche Reparatur.“ Dies nannte Schenk das schwäbische Argument für Dachbegrünung. Anhand konkreter Projekte zeigte er, dass es nicht bei der Vision geblieben ist, so zum Beispiel das Ronald-McDonald-Kinderhaus in Essen (Bild) oder die Hundertwasser-Markthalle in Altenrhein in der Schweiz. Beide Projekte wurden von Zinco umgesetzt. pm

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