Wirtschaft

Hoffnung für Norgren-Werk

25.08.2009, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

IG-Metall: Schließung ist bei Verhandlungen kein Dogma mehr

GROSSBETTLINGEN. Für einen Erhalt des Norgren-Werks in Großbettlingen gibt es offenbar wieder Hoffnung. Jürgen Groß-Bounin von der IG Metall berichtet, dass die Konzernspitze des britisch-amerikanischen IMI Norgren-Konzerns nicht mehr zwingend an einer Schließung des Werks festhalte. Auch von der Zahl von 307 betriebsbedingten Kündigungen sei die Geschäftsleitung bei den Verhandlungen mit der Gewerkschaft und dem Betriebsrat am Montag abgerückt. Ursprünglich hatte das Unternehmen angekündigt, jährlich zwölf Millionen Euro einsparen zu wollen. Auch diese Zahl stehe mittlerweile nicht mehr im Raum. Bei den weiteren Verhandlungen heute und morgen werde man nun gemeinsam nach Kosteneinsparmöglichkeiten suchen, so Groß-Bounin. Vor drei Wochen hatten die rund 120 Großbettlinger Mitarbeiter in Fellbach gegen die Schließungspläne protestiert. Von Rettung des Werks könne man noch nicht sprechen, sagt der Gewerkschafter: „Aber es gibt wieder eine Chance.“


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