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Handwerkern geht das Holz aus

30.04.2021 05:30, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Lieferengpässe und steigende Preise machen Zimmereien und Holzbaubetrieben zu schaffen – Ein Grund ist der stark gestiegene Export

Eigentlich könnte Zimmerermeister Simon Layh glücklich sein. Sind doch die Auftragsbücher beim gleichnamigen Oberboihinger Zimmergeschäft gut gefüllt. Allein: Es fehlt das Holz. Lieferzeiten von acht bis zehn Wochen für Bauholz sind derzeit keine Seltenheit, berichtet Simon Layh. Die hohe Nachfrage nach dem Rohstoff lässt zudem die Preise in die Höhe schnellen.

Arbeit wäre genug da, doch wird bei den Zimmereien wie hier bei Holzbau Layh (im Bild Azubi Patrick Rössler) das Material knapp.   Foto: Holzwarth
Arbeit wäre genug da, doch wird bei den Zimmereien wie hier bei Holzbau Layh (im Bild Azubi Patrick Rössler) das Material knapp.   Foto: Holzwarth

Eine solche Situation habe es beim Holz noch nicht gegeben, sagt Simon Layh, der in dem auf Dachbau spezialisierten Handwerksbetrieb in dritter Generation tätig ist. Manches Material bekomme er nur noch mit enormen Lieferzeiten. Hinzu komme, dass die Preise nahezu unkalkulierbar geworden seien. In den vergangenen vier Monaten habe sich der Preis fürs Bauholz nahezu verdoppelt. Habe er Ende 2020 noch 350 Euro für den Kubikmeter bezahlen müssen, seien es derzeit 650 bis 700 Euro. Es vergehe momentan kaum eine Woche, in der sich der Preis nicht verändere.


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