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Handwerk bangt um Lehrstellen

09.05.2020 05:30, Von Dominic Berner — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wegen Corona überlegt jeder vierte Betrieb, weniger auszubilden

Die finanziellen Einbußen durch die Corona-Pandemie zwingen viele Unternehmen im Land dazu, ihre Ausgaben neu zu überdenken. Das gilt auch das Handwerk. Laut einer Umfrage des Zentralverbands des deutschen Handwerks (ZDH) unter 2700 Handwerksbetrieben könnten Sparvorhaben den Fachkräftemangel weiter anheizen.

Denn wegen der Krise wolle ein Viertel aller Befragten weniger Lehrstellen besetzen – auch im Kreis Esslingen. Die Ergebnisse der Studie müssten „uns sorgenvoll stimmen“, erklärte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer gegenüber tagesschau.de. Zwar zeige das Resultat auch, „wie sehr unseren Betrieben die Ausbildung junger Menschen am Herzen liege“ – immerhin würden fast 45 Prozent der befragten Unternehmen mit genauso vielen oder sogar mehr Azubis wie in den Vorjahren planen. Doch 25 Prozent hinterfragten ihr Ausbildungsengagement. Dem müsse man entgegenwirken, damit die Nachwuchssicherung nicht zum Erliegen komme, sagte Wollseifer.

Auch die stellvertretende DGB-Vorsitzende Elke Hannack sagte im Gespräch mit der Deutschen Presseagentur: „Ein Corona-Crash auf dem Ausbildungsmarkt muss verhindert werden, sonst droht sich die soziale Spaltung zu vertiefen.“


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