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Greiner will in Nürtingen wieder wachsen

16.05.2012 00:00, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Nach dem Rückkauf der Kork-Sparte soll die Produktion am Galgenberg wieder verstärkt werden

Ein Gebäude aus dem Jahr 1895 zeugt noch davon, dass auf dem Areal am Galgenberg einst die Wiege der Firma Greiner stand, die sich heute zu einem internationalen Konzern für die Schaumstoff- und Kunststoffherstellung entwickelt hat. Um den Standort Nürtingen war es hingegen ruhig geworden. Jetzt gibt es wieder Pläne, die Aktivitäten in der „Geburtsstadt“ zu verstärken.

Manfred Frik, Geschäftsführer der Greiner GmbH in Nürtingen, Marcus Ehrentreich, Geschäftsführer von Greiner Multifoam und Gukotech, und Erich Renke, Produktionsverantwortlicher bei Gukotech (von links), im Lager der Großrollen aus Kork-, Gummikork- oder Gummigranulat. Foto: rik
Manfred Frik, Geschäftsführer der Greiner GmbH in Nürtingen, Marcus Ehrentreich, Geschäftsführer von Greiner Multifoam und Gukotech, und Erich Renke, Produktionsverantwortlicher bei Gukotech (von links), im Lager der Großrollen aus Kork-, Gummikork- oder Gummigranulat. Foto: rik

NÜRTINGEN. Das Unternehmen Greiner in Nürtingen bringt man in erster Linie mit der Korkherstellung in Verbindung. Viele Jahre lang war dies das Hauptstandbein. Es wurden Fass-Spunde hergestellt und Korken für die Flaschenindustrie. Als in den 1950er-Jahren der Rohstoff knapper wurde und die Lieferländer begannen, exorbitant hohe Exportzölle zu erheben, begann man bei Greiner, sich mit Kunststoff und Schaumstoff zu beschäftigen. 1963 wurden dann auch erste Petrischalen für die Medizin- und Labortechnik hergestellt. Als diese Nicht-Kork-Bereiche immer mehr wuchsen, wurden sie in eigene Werke ausgegliedert; es entstanden Greiner Bio-One in Frickenhausen und Eurofoam in Ebersbach.


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