Schwerpunkte

Wirtschaft

Firmenwagen und Steuer

25.09.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Leisten Arbeitnehmer Zuzahlungen zur Anschaffung eines Firmenwagens, zum Beispiel um einen größeren Wagen oder eine bessere Ausstattung zu erhalten, können diese als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung geltend gemacht werden. Darauf weist der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg hin. Allerdings dürfen die Zuzahlungen nicht in einer Summe im Jahr der Anschaffung abgesetzt werden, sondern müssen, wie die Anschaffungskosten für das Fahrzeug, über die Jahre verteilt abgeschrieben werden. Erlaube der Arbeitgeber dem Arbeitnehmer, den Firmenwagen auch privat zu nutzen, müssten sich Arbeitnehmer mitunter an den anfallenden Kraftstoffkosten beteiligen, so der Steuerzahlerbund weiter. Die steuerliche Berücksichtigung von selbst getragenen Treibstoffkosten hänge von der Methode zur Erfassung des geldwerten Vorteils ab. Werde der geldwerte Vorteil pauschal nach der Ein-Prozent-Methode ermittelt, könne der Arbeitnehmer die selbst getragenen Treibstoffkosten steuerlich nicht geltend machen. Bei der Führung eines Fahrtenbuchs zur Ermittlung des geldwerten Vorteils seien die vom Arbeitnehmer getragenen Kraftstoffkosten jedoch als Werbungskosten in der Einkommensteuererklärung abzugsfähig. Voraussetzung sei ein ordnungsgemäßes über das gesamte Jahr geführtes Fahrtenbuch.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 54% des Artikels.

Es fehlen 46%



Wirtschaft