Wirtschaft

„Diskriminierung per Lohnzettel“

13.03.2019 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Die Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten beklagt ungleiche Löhne

(ez) Gleiche Arbeit – unterschiedliche Bezahlung: Nach Angaben der Gewerkschaft Nahrung-Genuss-Gaststätten (NGG) verdienen Frauen, die in Vollzeit arbeiten, im Landkreis Esslingen 24 Prozent weniger als Männer. Die Gewerkschaft verweist dabei auf eine Statistik der Bundesagentur für Arbeit. Danach kommen Männer mit einer Vollzeitstelle im Kreis Esslingen auf ein durchschnittliches Bruttoeinkommen von 4127 Euro pro Monat, Frauen hingegen nur auf 3124 Euro.

In Baden-Württemberg betrage der Verdienstunterschied zwischen den Geschlechtern bei Vollzeit 20 Prozent. Dies liegt laut NGG daran, dass Frauen häufiger niedrigere Positionen hätten und dass Tätigkeiten, die überwiegend von Frauen erledigt werden, schlechter bewertet würden.

NGG-Regionalchef Hartmut Zacher beklagt eine „Diskriminierung per Lohnzettel“. Es könne nicht sein, dass Frauen bei der Bezahlung trotz gleicher Arbeitszeit den Kürzeren zögen: „Dabei sind es immer noch vor allem Frauen, die sich nach einem langen Arbeitstag um Familie und Haushalt kümmern – und das unbezahlt.“ Auch deshalb seien sie oft gezwungen, weniger zu arbeiten.


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