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„Dieser Fachkräftemangel hat eine neue Qualität“

06.11.2010, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

IHK-Geschäftsführerin Hilde Cost über die Dringlichkeit des Fachkräftebedarfs und wie dem Problem entgegengewirkt werden kann

Die Wirtschaftskrise ist gerade erst am Abflauen, in etlichen Firmen wird noch kurzgearbeitet, schon ist quer durch das Land vom Fachkräftemangel die Rede. Dies vor dem Hintergrund, dass in großen Firmen wie Putzmeister oder Heller noch Personal abgebaut wird oder ein Abbau bevorsteht. Rufe nach einer erleichterten Zuwanderung werden laut, um den Fachkräftebedarf decken zu können. Können nicht zuerst einheimische Talente ausgebildet werden? fragen sich viele. Wir sprachen über dieses Thema mit Hilde Cost, Geschäftsführerin der IHK Esslingen-Nürtingen.

Frau Cost, Bosch in Reutlingen will 190 Stellen abbauen mit der Begründung „Facharbeiterüberhang“. Ein junger Mann aus dem Nürtinger Raum, der nach der Lehre arbeitslos wurde und sich nun zum Meister weitergebildet hat, bekommt von der Arbeitsagentur als einziges eine Stelle in Osnabrück angeboten. Wie passt das zu den derzeit nahezu täglich zu hörenden Äußerungen über einen drohenden Fachkräftemangel?


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