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„Die Verunsicherung ist groß“

19.09.2019 00:00, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Geschäftsführer Frank-M. Wohlhaupter über Auswirkungen des Brexits und über Aktionismus bei der E-Mobilität

Wegen des Brexits haben die Firma Wohlhaupter und ihre amerikanische Muttergesellschaft Allied erste Konsequenzen gezogen: „Wir haben Ende März die Produkte für den deutschen Markt aus dem Lager von Allied in England nach Frickenhausen geholt“, berichtet Geschäftsführer Frank-M. Wohlhaupter. Eventuell werde man sogar das ganze Lager verlegen.

An einem großen Gehäuse für einen Elektromotor zeigt Geschäftsführer Frank-M. Wohlhaupter auf der Messe, wie die Wohlhaupter-Werkzeuge zum Einsatz kommen. rik
An einem großen Gehäuse für einen Elektromotor zeigt Geschäftsführer Frank-M. Wohlhaupter auf der Messe, wie die Wohlhaupter-Werkzeuge zum Einsatz kommen. rik

Der Frickenhäuser Hersteller von Präzisionswerkzeugen ist auch dieses Jahr wieder mit einem Stand gemeinsam mit Allied Machine & Engineering auf der EMO vertreten. „Der Brexit beschäftigt uns“, sagt Wohlhaupter. Allied betreut von England aus den europäischen Markt für seine Bohrer, mit Ausnahme von Deutschland – hier ist Wohlhaupter auch für den Vertrieb der Allied-Produkte zuständig. „Sollte der harte Brexit kommen, bereiten wir uns darauf vor, das gesamte Lager für Europa hierher zu holen“, so Wohlhaupter. Platz sei in Frickenhausen da, „wir müssten in Equipment für die Lagerlogistik investieren“. Möglicherweise werde auch das eine oder andere Allied-Produkt künftig in Frickenhausen produziert.


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