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DGB: Kurzarbeit statt Entlassungen

30.07.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Auftragslage in Betrieben laut Betriebsräten völlig unbefriedigend

NÜRTINGEN (pm). Die Betriebsräte, die im DGB-Ortsverband tätig sind, appellieren an die hiesigen Unternehmen, die neuen Möglichkeiten der Kurzarbeit auch zu nutzen. Der Gesetzgeber habe die Bedingungen für Kurzarbeit gelockert und den Zeitrahmen enorm ausgeweitet. Statt für zwölf Monate könne die Kurzarbeit jetzt für 24 Monate vereinbart werden. Sozialversicherungsbeiträge würden von der Bundesanstalt für Arbeit übernommen, wenn die Kurzarbeit länger als sechs Monate betrage. Zudem könne Kurzarbeit zur Weiterbildung genutzt werden. Auch hier könnten die Kosten von der Bundesanstalt für Arbeit übernommen werden. Das Bundesarbeitsministerium habe damit einen Weg ermöglicht, betriebsbedingte Entlassungen zu vermeiden.

Dennoch werde in den Betrieben das Thema Entlassungen immer häufiger diskutiert. Betriebsräte berichten aus einigen Betrieben, die Auftragslage sei nach wie vor völlig unbefriedigend. Vor allem aus dem Ausland kämen nur wenige Aufträge.

Die Arbeitnehmervertreter hoffen, dass die Rettung von Arbeitsplätzen bei der Politik die gleich hohe Priorität hat wie die Rettung der Banken. Außerdem findet es der DGB-Ortsverband Nürtingen sinnvoll, über die Verteilung der Mittel zur Rettung von Arbeitsplätzen nicht nur bundesweit, sondern auch regional zu entscheiden.


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