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Der Amtsschimmel wiehert auch für Flüchtlinge

13.08.2015 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Helmut Hartmann hilft Flüchtlingen, die arbeiten wollen, aber an bürokratischen Hürden scheitern – Ein Erfahrungsbericht

(red) Im Landkreis Esslingen engagieren sich auf bereits mehrere Hundert Ehrenamtliche in der Begleitung von Flüchtlingen und helfen ihnen bei der Integration. Einer von ihnen ist der Nürtinger Helmut Hartmann. Er kümmert sich unter anderem um fünf junge Syrer, denen mittlerweile Asyl gewährt wurde und die jetzt in den Sommerferien gerne als Aushilfskraft arbeiten würden. Welche Hürden es dabei mitunter mit der deutschen Bürokratie zu überwinden gilt, darüber hat er einen Erfahrungsbericht verfasst.

Die fünf jungen Syrer kamen vor einem Dreivierteljahr aus einem Erstaufnahmelager nach Nürtingen. Nach etwa vier Monaten wurde ihnen Asyl gewährt. Damit haben sie ein Aufenthaltsrecht von zunächst zwei Jahren. Sie dürfen arbeiten, sind versichert und können sich eine eigene Wohnung suchen. Zwei von ihnen haben eine kleine Wohnung gefunden, die anderen drei leben in einer Wohngemeinschaft.

Geflüchtet sind die fünf, weil sie in Syrien hätten am Krieg teilnehmen müssen, erzählt Hartmann. Entweder pro Assad oder gegen Assad oder für Isis stand zur Wahl. Oder eben die Flucht. Die Familien legten für die Söhne und Enkel Geld zusammen. Die Eltern leben in den Ruinen in Syrien oder in Flüchtlingslagern in Ägypten und Libanon.


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