Wirtschaft

Den Schlaglöchern an den Kragen

29.02.2020 05:30, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Entsorgungsfachbetrieb Kurz Karkassenhandel entwickelte ein innovatives Gummimehl aus Altreifen für den Straßenabu

Was passiert eigentlich mit alten Autoreifen? Obwohl statistisch jeder Bundesbürger pro Jahr einen Pkw-Altreifen produziert, beschäftigt man sich mit dieser Frage kaum. Der Entsorgungsbetrieb Kurz Karkassenhandel setzt mit einer Neuentwicklung auf den Einsatz von Gummi aus Altreifen im Straßenbau.

Hanna Schöberl zeigt das feine Gummimehl. Die 35-Jährige ist vor 13 Jahren in den Betrieb ihres Großvaters eingestiegen. Foto: Holzwarth
Hanna Schöberl zeigt das feine Gummimehl. Die 35-Jährige ist vor 13 Jahren in den Betrieb ihres Großvaters eingestiegen. Foto: Holzwarth

WENDLINGEN. Jährlich fallen in Deutschland rund 600 000 Tonnen Altreifen an, weiß Hanna Schöberl, die geschäftsführende Gesellschafterin von Kurz Karkassenhandel. Ihr Großvater Karl Kurz hatte das Unternehmen 1955 gegründet, damals noch in Stuttgart in der Olgastraße. Der gelernte Schreiner hatte aus seinem Zimmerfenster ein paar Leute erblickt, die Reifen sortierten, und beschloss, die fachgerechte Reifenentsorgung fortan zu seinem Geschäft zu machen. Das Unternehmen wuchs. Heute verarbeitet Kurz fast zehn Prozent der Altreifenmenge in Deutschland.


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