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Chefs verweigern Gespräch mit Belegschaft

25.02.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Norgren-Geschäftsleitung: Ungenehmigte Arbeitsniederlegung

GROSSBETTLINGEN (pm). Eine Sitzung der Geschäftsleitung mit den Betriebsräten der drei deutschen Standorte von IMI Norgren, die in Großbettlingen stattfand, wollten die Beschäftigten der Großbettlinger Niederlassung nutzen, um mit den Deutschland-Chefs über die Zukunft des Standorts zu sprechen. Jedoch war die Geschäftsleitung zu keinem Gespräch bereit.

Wie Jürgen Groß-Bounin, Zweiter Bevollmächtigter der IG Metall Esslingen die Situation beschrieb, ergriffen die Manager lieber die Flucht, nachdem sie der Belegschaft in zwei Sätzen auf dem Hof mitgeteilt hatten, dass es sich bei dem Wunsch der Mitarbeiter nach klaren Aussagen zur Zukunft des Standortes um eine ungenehmigte Arbeitsniederlegung und eine unangemeldete Veranstaltung handeln würde. „So viel Ignoranz gegenüber Sorgen von Mitarbeitern habe ich noch selten erlebt“, so Jürgen Groß-Bounin.

Bei den rund 90 Beschäftigten in Großbettlingen besteht die große Sorge, dass das Werk in absehbarer Zeit geschlossen wird. Viele Einzelmaßnahmen der Geschäftsleitung begründen diese Sorge, zuletzt die Entscheidung, dass nun auch noch ein Teil des Wareneingangs in Großbettlingen wegkommen soll.


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