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Chance auf Weiterbildung nutzen

17.06.2020 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Arbeitsagentur zieht positive Zwischenbilanz des Qualifizierungschancengesetzes

(pm) Das Gesetz mit dem umständlichen Namen „Qualifizierungschancengesetz“ wurde 2019 gestartet mit dem Ziel, die Weiterbildung von Arbeitnehmern zu stärken. Beschäftigte sollen unabhängig von Qualifikation, Lebensalter und Betriebsgröße Zugang zur Weiterbildungsförderung bekommen, wenn sich ihre Tätigkeit durch neue Technologien verändert oder vom Strukturwandel bedroht wird oder wenn sie eine Umschulung zu einem Engpassberuf anstreben. Ausschlaggebend für das Gesetz waren der durch Digitalisierung und E-Mobilität ausgelöste Strukturwandel am Arbeitsmarkt sowie der zunehmende Fachkräftemangel in einigen Branchen.

Die Höhe der Förderung richtet sich nach der Betriebsgröße und umfasst für einzelne Beschäftigte Weiterbildungskosten (etwa Lehrgangskosten) sowie unter bestimmten Voraussetzungen Arbeitsentgeltzuschüsse für Betriebe bei weiterbildungsbedingten Arbeitsausfallzeiten.

Die Regionaldirektion Baden-Württemberg der Agentur für Arbeit zieht nun eine erste Bilanz: „2019 haben landesweit 3348 Beschäftigte berufliche Weiterbildungsmaßnahmen in Anspruch genommen, das sind über 28 Prozent mehr als im Vorjahr“, berichtet Christian Rauch, Leiter der Regionaldirektion. Als besonders positiv wertet er, dass die Zahl der Weiterbildungen, die zu einem Berufsabschluss führen, 2019 mit 1373 sogar um rund 107 Prozent höher lagen als im Vorjahr.


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