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Bilanzierung für kleinere Betriebe

01.06.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vortrag über Vor- und Nachteile der Einnahmenüberschussrechnung

NÜRTINGEN (pm). Welche Vor- und Nachteile bietet die Einnahmenüberschussrechnung im Vergleich zum Jahresabschluss mit Gewinn-und-Verlust-Rechnung? Vertreter aus dem heimischen Mittelstand gingen dieser Frage bei einem Vortrag der Innungskrankenkasse (IKK) in Nürtingen nach. Franz Falk, Geschäftsführer der Handwerkskammer Region Stuttgart, und der Esslinger Steuerberater Peter Bürkle stellten die verschiedenen Möglichkeiten des Jahresabschlusses vor.

Die Einnahmenüberschussrechnung kommt seit Anfang dieses Jahres für mehr kleinere Betriebe in Betracht: Per Gesetz wurde die Grenze auf 500 000 Euro Umsatz erhöht, der Gewinn darf im fraglichen Jahr nicht mehr als 30 000 Euro betragen. Ganz unabhängig von Umsatz und Gewinn sind jedoch alle Kaufleute bilanzierungspflichtig, somit auch alle Kapitalgesellschaften sowie Nicht-Kaufleute, die sich freiwillig ins Handelsregister eintragen lassen, erklärte Franz Falk.

Bei der Einnahmenüberschussrechnung werden Einnahmen und Ausgaben gegenübergestellt, und zwar nur diejenigen, bei denen das Geld tatsächlich geflossen ist. Hat der Unternehmer eine Rechnung gestellt, die zum Jahresende noch nicht bezahlt wurde, wird der Betrag nicht in die Einnahmenüberschussrechnung mit einbezogen. Auch der Wert des Warenbestands spielt bei der Gewinnermittlung keine Rolle.


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