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Aufbewahrungsfristen

12.01.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) Der Bund der Steuerzahler Baden-Württemberg weist darauf hin, dass Privatpersonen Rechnungen und sonstige Belege in der Regel nicht archivieren müssen. Wurden sie dem Finanzamt vorgelegt und sei der Steuerbescheid in Ordnung, brauchten die Belege nicht mehr aufbewahrt werden. Lediglich für Spendenbescheinigungen gebe es eine kurze Aufbewahrungspflicht bis zum Ablauf eines Jahres nach Bekanntgabe des Einkommensteuerbescheids. Werde die Steuererklärung mit Elster-Online angefertigt, so müssten die Belege bis zur Bestandskraft des Steuerbescheids aufbewahrt werden, also bis zum Ablauf der Einspruchsfrist. Steuerzahler, deren Überschusseinkünfte wie Einkünfte aus nichtselbständiger Tätigkeit, Vermietung und Verpachtung, Kapitaleinkünfte und sonstige Einkünfte in der Summe mehr als 500 000 Euro im Jahr betragen, müssten steuerlich relevante Unterlagen sechs Jahre lang aufbewahren. Eine besondere Vorschrift gebe es im Umsatzsteuerrecht. Danach müssten Rechnungen für Arbeiten oder Dienstleistungen an einem Haus, einer Wohnung oder einem Grundstück zwei Jahre lang vom Mieter oder Hausbesitzer, auch wenn er eine Privatperson ist, aufbewahrt werden.

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