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Wirtschaft

Anzahl der Selbstzahler steigt

25.07.2009 00:00, Von Jens Gieseler — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Immer mehr greifen für ihre Weiterbildung in die eigene Tasche – Mehrere Fördermöglichkeiten

Weil die Unternehmen in der Wirtschaftskrise ihre Bildungsbudgets reduzieren, greifen die Mitarbeiter immer öfter in ihre eigene Tasche, um sich weiterzuqualifizieren. „Der Anteil der Selbstzahler in der beruflichen Weiterbildung nimmt seit Jahren zu“, sagt Garp-Geschäftsführer Werner Waiblinger.

Bei sogenannten Aufstiegsfortbildungen nehmen demnach 95 Prozent der Teilnehmer die Finanzierung in die eigene Hand. Denn das praxisorientierte Wissen sichert ihnen den Arbeitsplatz oder fördert ihre berufliche Entwicklung. „In Baden-Württemberg haben wir viel Kapital ,zwischen den Ohren‘“, sagt Waiblinger.

Wenn es um die Prüfung selbst geht, sind die Firmen spendabler: Nach IHK-Informationen werden ein Viertel der erfolgreichen technischen Absolventen von ihren Arbeitgebern unterstützt. Bei kaufmännischen IHK-Prüfungen erhält dagegen nur jeder 15. eine Förderung. Immerhin geht es dabei um rund 500 Euro Gebühren.

Arbeitnehmer, die eine IHK-Prüfung beispielsweise als Betriebswirt oder Industrietechniker anstreben, müssen die Vorbereitungskurse in der Regel selbst bezahlen. Dagegen übernehmen Firmen die Kosten für gezielte Fortbildungen wie Seminare über Führung, Verkauf oder Gesprächsführung. In dieser Einschätzung sind sich Bildungseinrichtungen im Raum Nürtingen einig.


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