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Wirtschaft

Acker für alle

14.10.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

NÜRTINGEN (pm). Ein Workshop der Hochschule für Wirtschaft und Umwelt (HfWU) am Freitag, 7. November, befasst sich mit Gemeingütern wie Wissen, Ackerland, Wasser oder Wohnraum. Was zeichnet diese „Commons“ aus, sind sie eine Alternative zu Markt und Staat und wie können sie nachhaltig und sozialverträglich genutzt werden? Bei dieser Frage würden häufig zwei Lösungswege diskutiert, so die Hochschule: Entweder werden staatliche Regelungen gefordert, beispielsweise durch die Festlegung von Fangquoten in der Fischerei. Oder eine privatwirtschaftliche Bewirtschaftung soll dazu beitragen, eine nachhaltige Nutzung zu gewährleisten. Dies gelinge oft nicht, etwa wenn Quoten nicht eingehalten oder Kosten der Allgemeinheit aufgebürdet werden. Nicht zuletzt seit der Verleihung des Wirtschaftsnobelpreises an Elinor Ostrom 2009 werde eine weitere Lösung diskutiert: die Möglichkeit, dass Menschen Gemeingüter, sogenannte Commons, gemeinsam, selbstverantwortlich und selbstorganisiert nachhaltig bewirtschaften. Was genau Gemeingüter sind, wie sie funktionieren, welche Bedingungen erforderlich sind, damit die selbstverantwortliche Nutzung lokaler oder globaler Ressourcen nachhaltig und sozialverträglich gelingen kann – mit diesen Fragen befasst sich dieser öffentliche Workshop, der von 9.15 bis 16 Uhr auf dem HfWU-Campus Braike, Schelmenwasen 4-8, stattfindet. Anmeldung unter www.hfwu.de/Herbstworkshop.

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