Wirtschaft

165 Stribel-Mitarbeiter verlieren Arbeitsplatz

16.02.2008 00:00, Von Henrik Sauer — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Autoelektronikhersteller stellt Produktion in Frickenhausen ein Verlagerung nach Ungarn Auf Wachstumsmärkte konzentrieren

FRICKENHAUSEN (pm). Hiobsbotschaft für die Mitarbeiter der Produktion bei AFL Stribel in Frickenhausen: Das Unternehmen will seine Fertigung von Elektronikprodukten dort komplett einstellen und nach Ungarn verlagern. 165 Arbeitsplätze sind davon betroffen. Die Belegschaft wurde am Freitag informiert. Insgesamt sind rund 410 Mitarbeiter in Frickenhausen beschäftigt. Die Produktion sei seit geraumer Zeit nicht mehr kostendeckend, so die Geschäftsleitung. Der Betriebsrat und die Gewerkschaft IG Metall wollen nun dafür kämpfen, so viele Arbeitsplätze wie möglich zu erhalten.

Die Leute sind extrem deprimiert und regelrecht erschlagen von dieser Nachricht, beschreibt Betriebsratsvorsitzender Wolfgang Kicherer die Stimmung in der Belegschaft nach der Betriebsversammlung gestern Vormittag. Nachdem die Geschäfte in den vergangenen Monaten rückläufig waren, habe sich zwar abgezeichnet, dass es zu Maßnahmen kommen werde, aber mit der kompletten Schließung der Produktion hat niemand gerechnet, so Kicherer. Nach der Betriebsversammlung wurde am Freitag nicht mehr gearbeitet.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen

1,20 €

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

5,00 €

6-Wochen-Angebot

  • 6 Wochen alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch

19,90 €

Digitalabo

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • monatlich kündbar

22,50 €


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 22% des Artikels.

Es fehlen 78%



Wirtschaft