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„Wir sind in Köngen gut aufgestellt“

30.12.2015 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Bürgermeister Otto Ruppaner zieht im Interview Bilanz und gibt einen Ausblick auf einige Themen des Jahres 2016

Am Ende des Jahres 2015 blickt Köngens Bürgermeister Otto Ruppaner auf eineinhalb Jahre seiner Amtszeit zurück. Lärmschutz und Flüchtlinge, aber auch die fürs nächste Jahr anvisierte „Nette Toilette“ beschäftigen den Schultes auch noch im nächsten Jahr.

Herr Ruppaner, wenn Sie auf das vergangene Jahr zurückblicken, was würden Sie als Ihr persönliches Highlight bezeichnen?

Die Geburt unserer Tochter war für meine Frau und mich ein ganz besonderes Ereignis. Wenn so ein kleiner Mensch ins Leben kommt, bekommen viele Dinge doch einen ganz anderen Stellenwert. Egal wie anstrengend der Tag war, wenn man nach Hause kommt und die Kleine strahlt einen an, rückt alles andere erst einmal in den Hintergrund.

Sie haben ja recht früh in Ihrer Amtszeit in Köngen einige Aktionen angestoßen. Eine davon ist die Bürgerbeteiligung bei der Ausgestaltung des neuen Lärmaktionsplans. Wie beurteilen Sie diese Bürgerbeteiligung nun mit einigen Monaten Abstand?

Zum Thema Lärmschutz gibt es ja in Köngen zwei große Initiativen, die sich vor allem um die Lärmminderung entlang der A 8 Gedanken gemacht hatten. Diese zwei Gruppierungen haben beispielsweise Ende Juni bei unserem Bürgerworkshop sehr konstruktiv zusammengearbeitet. Es war gut, die beiden Standpunkte der Bürgerinitiativen zu hören. Eine mögliche Lösung an der A 8 sollte jedoch, finanziell und was den Flächenverbrauch angeht, mit Augenmaß angegangen werden. Derzeit gehen die Stellungnahmen der Träger öffentlicher Belange ein.

Otto Ruppaner freut sich über das ehrenamtliche Engagement der Köngener Bürger. Foto: sg
Otto Ruppaner freut sich über das ehrenamtliche Engagement der Köngener Bürger. Foto: sg

Positiv beurteile ich die Zusage der Deutschen Bahn, den Blendschutz entlang der Bahnstrecke lärmmindernd zu gestalten. Auch die Sanierung der B 313 in Richtung Plochingen hat bereits positive Auswirkungen. Diese Maßnahme haben der Bund, die Stadt Wendlingen und die Gemeinde Köngen ja anteilig finanziert. Ob es eine Temporeduzierung in der Köngener Ortsdurchfahrt, aber auch auf der A 8 geben wird, diese Entscheidung steht noch aus. Sie liegt jedoch nicht in der Hand der Köngener Verwaltung.


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