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Wendlingen

„Wir sägen an dem Ast, auf dem wir sitzen“

12.05.2016 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zur Vergrämung der Eidechsen an der Bahnstrecke Tübingen–Stuttgart gibt es sehr unterschiedliche Auffassungen

Derzeit sieht man entlang der Bahnlinie Tübingen–Stuttgart vor allem zwischen Oberboihingen und Wendlingen weiße Plastikplanen am Gleisbett und auf den angrenzenden Rasenflächen. Eine Nachfrage bei der Bahn ergab: damit werden die dort lebenden Eidechsen vergrämt. Naturschutzexperten sehen diese Aktion kritisch.

Unter diesen Planen wird es den Eidechsen bei sonnigem Wetter bald zu heiß. Sie flüchten, womöglich auf die angrenzende L 1250. Foto: jh
Unter diesen Planen wird es den Eidechsen bei sonnigem Wetter bald zu heiß. Sie flüchten, womöglich auf die angrenzende L 1250. Foto: jh

WENDLINGEN. „Die Bahn will an der Bestandsstrecke Tübingen–Stuttgart den Zugverkehr flexibler gestaltet. Dafür ist eine zweigleisige Signalisierung notwendig, für die nun Kabel verlegt werden müssen“, erklärt der Sprecher des Bahnprojekts Stuttgart–Ulm, Jörg Hamann, auf Nachfrage der Wendlinger Zeitung zu den weißen Folien. Bei der Aktion handele es sich nicht um die Eidechsen an der Neubaustrecke (wir berichteten).


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