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Wendlingen

Wie wird die Stadt sauberer?

30.04.2018, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Stadtrat und Bauhofleiterin brechen Lanze für Hundehalter

WENDLINGEN. Werfen wirklich immer noch so viele Hundehalter die gefüllten Beutelchen einfach in die Landschaft statt in die dafür aufgestellten Behälter? Obwohl die Stadtverwaltung vor etwa zwei Jahren von schwarzen auf gut sichtbare rote Tüten umgestellt hat? Nein, sagte Stadtrat Hansjörg Fritz (SPD) in der jüngsten Sitzung des Ausschusses für Technik und Umwelt. Nach seinem Dafürhalten habe dieses Problem sogar dramatisch abgenommen. Das Problem, und das bestätigte auch Bauhofleiterin Heike Lüttmann, seien die nach einem Wochenende oft übervollen Behältnisse. Sie werden, so Lüttmann, auch im Wendlinger Stadtgebiet von der Stadt Kirchheim geleert. Leider nur einmal in der Woche. Sie versprach Abhilfe durch eigenes Personal, das die Behälter nach dem Wochenende leert. Wegen denen, die dennoch die Hinterlassenschaften ihrer Vierbeiner nach dem Eintüten einfach in der nächsten Wiese entsorgen, könnte man ja vielleicht mit einer Zusatzstelle ähnlich der eines Feldschütz auf die Schliche kommen.

Fritz plädierte generell dafür, Bußgelder zu verhängen, die Umweltfrevler auch im Geldbeutel spürten. Er will eine Lösung, die von allen Fraktionen des Gemeinderats getragen wird und plädiert für eine Arbeitsgruppe, an der auch Mitglieder der Stadtverwaltung teilnehmen. Eine Idee, mit der sich auch Stadtrat Alois Hafner (CDU) anfreunden konnte. Er hält allerdings nichts von der Idee, Bußgelder zu verhängen.


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