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Wendlingen

Weshalb der Weiler kein Barockschloss bekam

10.11.2018 00:00, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Festvorträge zur 750-jährigen Geschichte Bodelshofens – Vom Reichsrittergut bis zum heutigen Weiler – Bildband erschienen

Die längste Zeit seiner 750-jährigen Geschichte ist Bodelshofen eigenständig gewesen und hat bis heute eine gewisse Sonderstellung beibehalten, auch wenn der Stadtteil 1934 nach Wendlingen eingemeindet wurde.

WENDLINGEN. „Wir befinden uns im Jahr 1615 nach Christus. Das ganze untere Lautertal ist württembergisch. Nein! Ein von unbeugsamen Reichsrittern regierter Weiler hört nicht auf, den Württembergern Widerstand zu leisten . . .“. Kennen wir das nicht von irgendwo anders her? Richtig! Von Asterix und Obelix. Im Comic lehnt sich das kleine gallische Dorf gegen die übermächtigen Römer auf. Diesem geschichtlich zwar nicht haltbaren Vergleich, aber als Einstieg in den Vortrag genial, war es zu verdanken, dass Professor Dr. Kurt Andermann sofort die Aufmerksamkeit der über 250 Zuhörer auf seiner Seite hatte. Die Stadt Wendlingen hatte den ausgewiesenen Experten der südwestdeutschen Landesgeschichte im 750. Jahr der Ersterwähnung Bodelshofens in einer Urkunde für den Vortrag am Donnerstagabend im Treffpunkt Stadtmitte gewinnen können. Der Urkunde aus dem Jahr 1268 liegt die Schlichtung eines Erbstreits zwischen Agnes von Rieth genannt von der Mühle und ihren Söhnen Ludwig und Ulrich, der Käuferin Kunigunde, Witwe des Ritters Konrad von Hausen, und der Klosterschwester Mia von Faurndau zugrunde. Gegenstand des Streits war ein adliger Herrschaftshof, ein Vorläufer des heutigen Hofguts.


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