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Wenn Wildnis auf Zivilisation trifft

03.01.2017 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Der Wildtierbeauftragte des Landkreises, Sascha Richter, gibt Ratschläge zum Verhalten bei Wildtierbegegnungen

Füchse im Garten, Waschbären auf dem Kirschbaum – immer häufiger kommt es vor, dass Wildtiere in Gärten oder gar in Innenstädten auftauchen. Wenn Tier und Mensch eher ungewollt zusammentreffen, kann Sascha Richter, Wildtierbeauftragter des Landkreises Esslingen, weiterhelfen.

Dieser Fuchs leidet an Räude, einer durch die Grabmilbe verursachten allergischen Reaktion, was mit starkem Juckreiz einhergeht. Deshalb kratzen und beißen sich die Tiere, was zu offenen Wunden und dadurch zu weiteren Infektionen führt. Foto: privat
Dieser Fuchs leidet an Räude, einer durch die Grabmilbe verursachten allergischen Reaktion, was mit starkem Juckreiz einhergeht. Deshalb kratzen und beißen sich die Tiere, was zu offenen Wunden und dadurch zu weiteren Infektionen führt. Foto: privat

Füchse im eigenen Garten? Auf der Terrasse gar? Das kommt häufiger vor als man denkt. Und während sich die einen darüber freuen, einmal ein Wildtier aus der Nähe beobachten zu können, löst die Nähe des ungewohnten Besuchers bei anderen eher Ängste aus. „Gründe dafür, dass Füchse, aber auch Dachse, Waschbären und Marder in den heimischen Garten kommen, gibt es einige. Zum einen dringen wir Menschen immer weiter in den Lebensraum der Wildtiere vor. Zum anderen gibt es unter den Wildtieren aber auch sogenannte Kulturfolger. Sie halten sich gerne in der Nähe von Menschen auf, wenn sie darin einen Vorteil sehen. Zu ihnen gehören die Füchse“, erklärt Sascha Richter.


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