Schwerpunkte

Wendlingen

Wendlinger Kurve bleibt eingleisig

09.06.2016 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

MdB Matthias Gastel (Grüne): Zuständigkeit eindeutig beim Bund

WENDLINGEN (pm). In einer erneuten Anfrage hat der Grünen-Bundestagsabgeordnete Matthias Gastel die Bundesregierung mit der Wendlinger Kurve konfrontiert. Das Kurvenstück soll die Neubaustrecke Wendlingen–Ulm mit der bestehenden Schienenstrecke zwischen Stuttgart und Tübingen verbinden. Ob deren eingleisige Ausführung, wie bisher vorgesehen, ausreicht, ist umstritten. Schon in der Schlichtung um Stuttgart 21 wurde darum gerungen.

Wie Gastel in einer Presseerklärung mitteilte, empfahl eine Studie der Bundesregierung vor einigen Monaten eine zweigleisige Ausführung. Jüngst habe sich auch der Verband Region Stuttgart für ein zweites Gleis ausgesprochen. Die große Wendlinger Kurve sei „Grundlage für viele zukünftige Verkehrsausweitungen von Fern- und Regionalverkehr“, habe der Verband in seiner Sitzungsvorlage für die Mitglieder der Regionalversammlung geschrieben. Dabei habe man darauf verwiesen, dass die Fläche dafür im Regionalplan bereits gesichert sei.

Aber die Bundesregierung hält am eingleisigen Schienenstück fest. „Die Wendlinger Kurve ist Teil des Projektes Stuttgart 21. Bei Stuttgart 21 handelt es sich um ein eigenwirtschaftliches Projekt der Deutschen Bahn AG und nicht um ein Projekt des Bedarfsplanes für die Bundesschienenwege“, teilte das Bundesverkehrsministerium als Antwort auf eine Kleine Anfrage von Matthias Gastel im Bundestag mit.


Sie möchten den gesamten Artikel lesen?


Tagespass

  • 24 Std. alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Mit PayPal bezahlen

1,20 €

einmalig

10-Tage-Angebot

  • 10 Tage alle Artikel und das E-Paper lesen
  • Endet automatisch
  • Mit PayPal bezahlen

5,00 €

einmalig

Digitalabo

Jetzt neu - mit PayPal bezahlen!

  • Alle Artikel und das E-Paper im Abo lesen
  • jederzeit kündbar

22,50 €

pro Monat


Ich bin bereits Abonnent


Sie sehen 63% des Artikels.

Es fehlen 37%



Wendlingen