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Wendlinger Freibadsaison startet am Samstag – Investition von 107?000 Euro für Abdeckfolie

09.05.2012 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Am kommenden Samstag, 12. Mai, wird im Wendlinger Freibad die Saison eröffnet. Ab 9 Uhr können sich die Besucher im kühlen Nass erfrischen. Pünktlich zum Badespaß hat das große Schwimmerbecken eine Folienabdeckung erhalten. Damit sollen vor allem die Heizkosten gesenkt werden. Da das Freibad jährlich einen Abmangel von rund 300 000 Euro hat, wurde die Arbeitsgruppe Freibad gebildet, um die städtische Einrichtung zu optimieren und damit das Bad dauerhaft als Sport -und Freizeiteinrichtung zu erhalten. Auf positive Resonanz ist die Vorverkaufsaktion von Dauerkarten gestoßen, die erstmals vor Weihnachten begann. Bisher ergab das einen Umsatz von 19 000 Euro, womit nach Angaben von Bürgermeister Steffen Weigel bislang mehr eingenommen wurde als die Jahre zuvor. Auch die interkommunale Zusammenarbeit mit Freibädern in anderen Kommunen trägt Früchte durch das angebotene Sommer-hoch-4-Ticket. – Mit der vor Öffnung des Freibads installierten Folienabdeckung hat die Stadt Wendlingen 107 000 Euro ins Bad investiert. Mit der Installation der Elektrik für das Aus- und Einfahren der beiden Planen bleiben die Kosten für die Anschaffung im kalkulierten Rahmen von 120 000 Euro. Eine Amortisierung der Kosten für die Folie sei mit den Jahren zu erwarten, zumal die Anschaffungskosten günstiger geworden seien und auch die Folientechnik ausgereifter sei als noch vor fünf Jahren. Damals hätte sich ihre Anschaffung nicht gerechnet, so Stadtbaumeister Paul Herbrand. Ausschlaggebend seien aber die enormen Preissteigerungen in den letzten drei Jahren für Flüssiggas gewesen, mit dem die Heizung des Freibads betrieben wird. Mit der Folie lässt sich die Aufwärmphase der Wassertemperierung nämlich erheblich verkürzen, was Energiekosten einspart. In diesem Zusammenhang macht Bürgermeister Weigel darauf aufmerksam, dass die Folie im geschlossenen Zustand zur tödlichen Falle werden könne, wenn man ins Wasser fällt. Bei Vorfällen in der Vergangenheit hätte mancher Jugendliche die Mutprobe mit dem Tod bezahlt. Wenn sich die Folienabdeckung bewährt und sich der erwartete Kosten-Nutzen-Effekt einstellt, könne auch das Nichtschwimmerbecken eine Folie erhalten. Unser Bild zeigt Bürgermeister Weigel (rechts) und Stadtbaumeister Herbrand (links) bei der Demonstration der Abdeckfolie mit dem Freibadteam Sigrid Tietz, Bärbel Ott und Ortwin Hann. gki


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