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Wendlinger Firmenchef wegen Vorwurf der Steuerhinterziehung vor Gericht

05.03.2020 05:30, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Mannigfaltige Vorwürfe gegen den Inhaber einer Gebäudereinigungsfirma – Vorwürfe reichen ins Jahr 2011 zurück

Es sind 59 Taten, die dem 40-jährigen Angeklagten, Inhaber einer Wendlinger Gebäudereinigungsfirma, vorgeworfen werden. Es geht um nicht abgeführte Sozialversicherungsbeiträge, nicht abgeführte Lohnsteuer, nicht ausbezahlte Löhne, Schwarzarbeit. Die Taten beziehen sich auf die Jahre 2011/12. Das Landgericht Stuttgart muss klären, ob die Vorwürfe zu Recht bestehen.

WENDLINGEN/STUTTGART. Fünf Zeugen waren am Mittwoch geladen, um Licht in den Wust an Vorwürfen zu bringen, die dem Angeklagten zur Last gelegt werden. Die Stuttgarter Staatsanwaltschaft beschuldigte den Mann, über die Arbeitsverhältnisse seiner Mitarbeiter nicht die Wahrheit gesagt zu haben. Verhandelt wird der Fall vor der 13. Großen Strafkammer, die für Wirtschaftsstrafsachen zuständig ist. Konkret werden dem Inhaber der Wendlinger Firma Hinterziehung von Lohn- und Umsatzsteuern vorgeworfen. Zudem soll er zu Unrecht Vorsteuer geltend gemacht haben. Ein weiterer Vorwurf: Der Mann soll im Tatzeitraum 1,6 Millionen Euro an Sozialversicherungsbeiträgen nicht abgeführt haben. Gleiches gilt für den Solidaritätszuschlag, den er sich entweder ganz gespart oder in nicht ausreichender Höhe abgeführt haben soll.


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