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Wendlingen vergrößert den Salzvorrat

18.11.2010 00:00, Von Christa Ansel — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Verwaltung stellt Streuplan dem Ausschuss für Technik und Umwelt vor – Räumdienst zu Aussiedlerhöfen eingeschränkt

Der Winter 2009 hat die Kommunen viel Geld gekostet. Allein die Stadt Wendlingen musste für den zurückliegenden Winterdienst 163 900 Euro aufwenden – doppelt so viel wie in einem normalen Durchschnittsjahr. Dem Salzengpass des letzten Winters soll jetzt mit dem zusätzlichen Vorratskauf von Salz in Säcken begegnet werden.

WENDLINGEN. Ein Winterdienst-Streuplan für die Stadt Wendlingen regelt penibel, wie die Schneeräumung in den Wintermonaten zu erfolgen hat. Dazu wurde die Markungsfläche in Streubezirke eingeteilt. Innerhalb dieser Streubezirke werden Prioritäten gesetzt. Drei Dringlichkeitsstufen zeigen auf, welche Straßen bei der Räumung von Schnee oder Glatteis in welcher Reihenfolge freigemacht werden müssen. Peter Herdtle vom Stadtbauamt legte diesen Streuplan für den Winterdienst in der Stadt jetzt dem Ausschuss für Technik und Umwelt vor und ging auf alle Eventualitäten ein. So hat die Streupflicht Vorrang vor der Räumpflicht. Und natürlich kommt der Streuplan an allen sieben Tagen der Woche zum Einsatz.


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