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Wasserstoffprojekte auch im Landkreis

08.07.2021 05:30, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

(pm) In einer Pressemitteilung wies der Kirchheimer Landtagsabgeordnete Andreas Schwarz (Grüne) darauf hin, dass das Landeskabinett den Weg für zukunftsweisende europäische Wasserstoffprojekte freimacht. Wovon auch Projekte im Landkreis Esslingen profitieren. 358 Millionen Euro will das Land zur Verfügung stellen.

Die Voraussetzung ist, dass die Vorhaben des Gemeinschaftsunternehmens von Daimler und Volvo, Cellcentric (im Raum Kirchheim geplant), sowie von Elring Klinger (Dettingen/Erms und Neuffen), Daimler Trucks und Bosch (Wernau) auch vom Bund finanziert werden. Der größte Teil der Millionenförderung könnte dabei an das Kooperationsprojekt von Daimler und Volvo gehen, wenn sich die beiden Firmen entscheiden, eine Giga-Fabrik aufzubauen. Von 602 Millionen Euro Förderung insgesamt ist dann die Rede, 181 Millionen kämen vom Land.

Geht es nach der Landesregierung, soll Baden-Württemberg zum führenden Wasserstoff-Land werden – und weltweit die erste Region mit einer klimaneutralen Produktion. Dabei ist klar, dass dies ein ambitioniertes Ziel ist. Vom Entwickeln von Wasserstoffanwendungen, der Produktion von Wasserstoff- und Brennstoffzellentechnologien bis zum Ausbau eines engmaschigen Netzes aus Tankstellen ist noch viel zu tun.

Durch die Forschungsgelder der IPCEIW, die ins Ländle fließen, profitieren also Vorhaben aus dem Südwesten. So können hochinnovative Projekte weiter vorangetrieben werden. Im Kern geht es um die Entwicklung von Brennstoffzellenkomponenten bis zum fertigen Brennstoffzellensystem.

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