Wendlingen

Wandern und Wirte

03.02.2017, Von Fragen von Jürgen Gerrmann — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sie betreuen als Gastronom den Stand des Landes-Tourismusverbandes auf der CMT – sind also Experte: Wie passen aus Ihrer Sicht Wandern und Kulinarik zusammen?

Jörg Ebermann
Jörg Ebermann

Beim Wandern kann man die Kulinarik einer Region (sofern es die noch gibt) am besten erleben. Gerade die ursprüngliche: Das, was es tatsächlich in der Region gibt oder gab. Leider gibt es aber immer weniger Lokale, die das verkörpern.

Der Gemeinderat von Oberboihingen hat es ja abgelehnt, einen Prädikatswanderweg zwischen Lindorf und Oberboihingen mitzufinanzieren.

Ich wäre bereit gewesen, meinen Teil dazu beizutragen. Das war bekannt. Aber gut: Der Gemeinderat hat halt die Verantwortung für viel Kosten. Und hier geht es eben um Summen, bei denen man nicht sofort einen Gegenwert sieht beziehungsweise die sich nicht vom ersten Moment an eins zu eins refinanzieren. Aber ich bin überzeugt, dass mittelfristig in unserer Region diese weichen Faktoren und der Kurzzeit-Tourismus zunehmen. Eine Gruppe, die früher zum Urlaub auf Mallorca flog, macht dann vielleicht Urlaub in der Region. Der Trend ist eindeutig da, das bestätigen Fachleute. Und man darf nicht vergessen: Studien belegen, dass der Einzelhandel vom Tourismus mehr profitiert als die Gastronomie. Das scheint zwar nicht logisch, aber es ist so.


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