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Vom Holzverschlag zum Steingebäude

31.07.2007 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vom Holzverschlag zum Steingebäude

Auf den Spuren von Grinario Grabung in der römischen Zivilsiedlung

KÖNGEN (itt). Archäologische Ausgrabungen werfen oft genauso viele Fragen auf, wie sie Antworten geben. Ganz selten kann von einem endgültigen Kenntnisstand gesprochen werden. Ein gutes Beispiel dafür ist eine im letzten Jahr vorgenommene Grabung in Köngen, dem antiken Grinario. Archäologisch untersucht wurde das zur Bebauung anstehende Eckgrundstück Schubert- und Ringstraße. Das Grundstück liegt unweit der antiken Straßenkreuzung nach Cannstatt und Rottenburg.

Bei früheren, eher kursorischen Untersuchungen waren die erhaltenen Mauerzüge als die Überbleibsel einer römischen Straßenstation gedeutet worden. Jetzt sind sich die Archäologen in ihrer Zuweisung nicht mehr so sicher. Im fraglichen Areal sind gleich drei Darren gefunden worden, für eine Straßenstation eher ungewöhnlich. Andererseits stieß man in Vaihingen-Enzweihingen in einer eindeutig als Straßenstation nachgewiesenen Anlage ebenfalls auf eine Darre, also eine Vorrichtung zum Trocknen von Früchten.


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