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Wendlingen

Viele kleine Schulstandorte vor dem Aus

01.08.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Sabine Fohler (SPD): Neue Werkrealschule bietet keine Perspektiven für die Zukunft der Hauptschule auch im Wahlkreis Kirchheim

(pm) Die Landesregierung beschleunigt mit ihren Werkrealschul-Plänen das Aus für viele kleine Hauptschulstandorte, sagte die Kirchheimer SPD-Landtagsabgeordnete Sabine Fohler am Rande der 2. Lesung zum Gesetzentwurf der Landesregierung.

Landesweit seien knapp 800 der insgesamt 1200 Hauptschulen lediglich einzügig und erfüllten nicht die von CDU und FDP für die neue Werkrealschule vorgegebene Maßgabe der Zweizügigkeit. Im Wahlkreis Kirchheim könnten nach den Zahlen des Kultusministeriums lediglich sechs von insgesamt 14 Hauptschulen die notwendige Zweizügigkeit aufweisen und damit aus eigener Kraft den Antrag auf Einrichtung einer Werkrealschule stellen. „Alle anderen Schulstandorte sind auf Kooperationen angewiesen. Jetzt fängt das Tauziehen in und zwischen den Kommunen um die Sicherung des eigenen Schulstandorts an“, so Fohler weiter.

Auch die Bildungschancen der jungen Menschen würden sich durch das neue Werkrealschulkonzept nicht wirklich verbessern. „Die Werkrealschule ist letztlich ein Etikettenschwindel.“ Schon in wenigen Jahren werde diese dieselben Probleme wie die heutige Hauptschule haben. Grund dafür sei, dass die Landesregierung an der dreistufigen Grundschulempfehlung krampfhaft festhalte und sich das Ansehen der Werkrealschule im Vergleich zur echten Realschule dadurch nicht verbessere.


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