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Wendlingen

Viel Wirbel um das Granulat

17.08.2019 00:00, Von Sylvia Gierlichs — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vereine halten ihre Kunstrasenplätze für unverzichtbar – In Kohlberg sieht man im Kork eine ernsthafte Alternative

Die Europäische Union lässt derzeit untersuchen, wie umweltschädliches Mikroplastik in der Umwelt verringert werden kann. Unter anderem geht es um das Granulat, das als Füllmaterial für Kunstrasen genutzt wird. Viele Sportvereine und Kommunen auch in der Region fürchten nun, dass eine teure Sanierung auf sie zukommt.

Um das Kunststoff-Granulat zwischen den Plastikgrashalmen wird derzeit eine emotionale Diskussion geführt. Foto: Holzwarth
Um das Kunststoff-Granulat zwischen den Plastikgrashalmen wird derzeit eine emotionale Diskussion geführt. Foto: Holzwarth

Der Kunstrasenplatz in Oberboihingen ist gerade einmal zwei Jahre alt. Er wurde nach den neuesten Standards ausgesucht und kostete die Gemeinde alles in allem 520 000 Euro. 80 000 Euro kamen allerdings als Fördergeld vom Land. Das ist eine hübsche Summe, die Oberboihingen nicht so einfach aus dem Ärmel schüttelt. Zahlreiche Besichtigungen hatten Gemeinderäte, Verwaltung, Architekt Frank Baumann und Vorstandsmitglieder des TSV Oberboihingen gemacht. Am Ende fiel die Entscheidung auf einen Polytan-Belag mit Kunststoffgranulat und Quarzsand. An dem Abend, an dem der Gemeinderat grünes Licht für den Bau gegeben hatte, waren die Zuschauerplätze im Sitzungssaal so gut belegt wie selten. Seit Oktober 2017 wird der Platz bespielt.


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