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Wendlingen

Vertrag war das Papier nicht wert

25.06.2007 00:00, Von Günter Schmitt — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Vierfache Mutter wegen Betrugs vor Gericht Desolate Finanzen

WENDLINGEN. Ein gedeihliches Zusammenleben wäre schlechthin unmöglich, wenn der Mensch nicht vergessen und verzeihen könnte. Wie sehr die Zeit selbst Berge von Zorn und Ärger einebnen kann, ist immer wieder an den Gerichten zu erleben. Vielfach haben sich die Kontrahenten, bis es zur Verhandlung kommt, längst wieder versöhnt. Ein gutes Beispiel dafür war dieser Tage am Nürtinger Amtsgericht zu erleben.

Ausgangspunkt war der Wunsch einer Wendlingerin, sich etwas zu verdienen, ohne groß das Haus verlassen zu müssen. In einem solchen Fall bietet sich die Kinderbetreuung an. Die Frau meldete ihr Anliegen einer Vermittlungsstelle und bekam kurze Zeit später einen Anruf.

nKeine war mit Reichtümern gesegnet

Leider war die Frau, die ihr Söhnchen einen halben Tag in gute Obhut geben wollte, ebenfalls nicht mit großen Reichtümern gesegnet. Aber man konnte sich nicht nur auf eine Regelung einigen, sondern setzte auch einen Vertrag auf, perfekt mit Datum, Bedingungen und Unterschrift. Danach zahlte die Frau, die auf ihr Söhnchen aufgepasst haben wollte, aus eigener Tasche 100 Euro im Monat, während das Sozialamt für den großen Rest aufzukommen hatte. Der Vertragsabschluss wurde damit besiegelt, dass die Mutter die 100 Euro für den ersten Monat schon mal auf den Tisch legte.

nImmer wieder Scherereien mit dem Sozialamt


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