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Wendlingen

Ursachensuche Amok

29.10.2009 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

WENDLINGEN (pm). Seit dem Amoklauf von Winnenden und Wendlingen sind nun rund acht Monate vergangen. Die Öffentlichkeit zeigt sich wieder weitgehend beruhigt und scheint zur Alltagsroutine zurückgekehrt. Doch wie sieht es mit einer möglichst umfassenden Ursachenanalyse der Bluttat aus? Wie lassen sich Gewaltausbrüche dieser Art jenseits individueller oder rein biografischer Gegebenheiten erklären? Welche strukturellen Gewaltfaktoren und gesamtgesellschaftlichen Entwicklungen lassen sich dingfest machen, die hinter den einzelnen Gewaltexzessen stecken? Zu einem Expertengespräch am Donnerstag, 5. November, um 19.30 Uhr kommen Dr. Gottfried Barth (Abteilung Psychiatrie und Psychotherapie im Kinder- und Jugendalter der Universität Tübingen), Jürgen Domhoever (Jugendgerichtshilfe Kirchheim), Lothar Wegner (Referent für Gewaltprävention der Aktion Jugendschutz Baden-Württemberg), Annette Zoll (Erziehungshilfe Filderstadt) und Martin Frey, Pfarrer an der Eusebiuskirche Wendlingen, im evangelischen Gemeindehaus Bismarckstraße zusammen. Im Austausch untereinander und mit dem Publikum suchen sie nach Antworten, um den Gewaltursachen und möglichen Ansätzen wirksamer Prävention näher zu kommen. Die Gesprächsleitung liegt bei Sigrid Schöttle, Studienleiterin im Bereich Gesellschaftspolitische Jugendbildung der Evangelischen Akademie Bad Boll. Veranstalter ist die Evangelische Kirchengemeinde Wendlingen. Der Eintritt ist frei.


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