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Unruhe im Kirchheimer Trafo-Werk

29.04.2008 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Unruhe im Kirchheimer Trafo-Werk

IG Metall: Opfer in schlechten Zeiten dürfen nicht auf Dauer sein

KIRCHHEIM (pm). Die Gewerkschaft IG Metall kritisiert das Management des SiemensTrafowerks in Kirchheim. Vor vier Jahren habe der Vorstand von Siemens das Werk in Kirchheim schließen wollen. In Kirchheim würden nur Verluste gemacht und man müsse verlagern, lautete die Begründung. Nach harten Auseinandersetzungen wurde unter großen Opfern der Belegschaft der Standort mit geplanten 175 Arbeitsplätzen erhalten.

Im letzten Geschäftsjahr wurden nach Einschätzung der IG Metall rund 15 Millionen Euro Gewinn an den Konzern aus Kirchheim überwiesen. Eine Gewinnbeteiligung für die Beschäftigten wurde durchgesetzt. Auch die Leiharbeiter sind beteiligt. Es sind laut der IGM aktuell 230 Stamm-Mitarbeiter plus 60 Leihkräfte beschäftigt.

Allerdings gebe es seit Monaten Unruhe im Werk, da die Kollegen in Kirchheim erheblich schlechter eingruppiert werden sollten als in den vergleichbaren Siemens-Trafowerken. Die Belegschaft habe, als es schlecht lief, einen beträchtlichen Teil des Einkommens geopfert. Die Leistung jetzt müsse sich auch in einer gerechten ERA-Eingruppierung niederschlagen. In einer Unterschriftensammlung wurde dies von der überwiegenden Mehrheit gefordert. Deshalb kann es zu weiteren Aktionen kommen.


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