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„Und den Weihnachtsmann gibt es doch“

16.11.2010, Von Gaby Kiedaisch — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Zum Thema „Weihnachtstraditionen“ ist im Oberboihinger Rathaus eine Ausstellung zu sehen

Es weihnachtet schon sehr. Auch wenn Weihnachten nach dem Kalender erst in sechs Wochen ist, läuteten die Supermärkte bereits im September mit Spekulatius und Lebkuchen die Vorweihnachtszeit ein. Seit heute ist im Oberboihinger Rathaus die Adventszeit eingekehrt – mit einer sehenswerten Ausstellung zum Thema „Weihnachtstraditionen“.

OBERBOIHINGEN. Mit einer kulturhistorischen Betrachtung wartet die Ausstellung im Foyer des Rathauses auf. Wer sind die Gabenbringer in unserem Kulturkreis? Neben dem Nikolaus und Knecht Ruprecht, dem Christkind und dem deutschen Weihnachtsmann hat der amerikanische Santa Claus inzwischen auch in Deutschland Einzug gehalten. Gott-sei-Dank Coca Cola. Mitnichten, auch wenn sich hartnäckig die Mär hält, dass er eine Erfindung des Erfrischungsgetränkeherstellers sein soll, geht die Tradition auf protestantisch geprägte Länder wie die Niederlande und die USA zurück – wie schon sein übersetzter Name heiliger Nikolaus sagt. Er lässt sich bis in die 20er-Jahre des 19. Jahrhunderts zurückverfolgen, weiß der Volkskundler Dr. Stephan Bachter von Artefakte aus Augsburg, der die Ausstellung konzipiert hat.


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