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Wendlingen

Um seine Heimatstadt verdient gemacht

30.01.2014 00:00, — Artikel ausdrucken E-Mail verschicken

Wendlingen trauert um den ehemaligen Stadtrat und Architekten Gustav Essig, der im Alter von 78 Jahren verstarb

WENDLINGEN (gki). Er gehörte zu den Männern, die durch ihre ruhige und ausgeglichene Art auffielen. Lautes Getöse war nicht seine Sache. Sein Rat und sein Fachwissen waren stets hoch geschätzt. Am 23. Januar ist Gustav Essig gestorben.

Über 22 Jahre war Gustav Essig Mitglied des Gemeinderats in Wendlingen. Er gehörte dort von 1980 bis 2002 der Fraktion der Freien Wählervereinigung an. Von 1989 bis zu seiner Verabschiedung aus dem Gemeinderat war er zugleich ehrenamtlicher erster stellvertretender Bürgermeister. 1994 war er gar Stimmenkönig mit 5510 Stimmen geworden. Darüber hinaus war Essig 18 Jahre Fraktionsvorsitzender seiner Gruppierung.

Aufhebens um seine Person war ihm ein Gräuel. Selbst seinen Abschied aus dem Gemeinderat im Oktober 2002 hätte er am liebsten „ohne viel Pomp, und in drei Sätzen“ hinter sich gebracht. Dieser Wunsch blieb ihm allerdings verwehrt. Eine Persönlichkeit wie ihn, die über so viele Jahre hinweg die Kommunalpolitik und das Geschehen in der Stadt maßgeblich geprägt und mitbestimmt hatte, konnte man nicht einfach so ziehen lassen.

Seine Heimatverbundenheit drückte sich auch in einer ganz besonderen Beziehung aus: Gesanglich und kameradschaftlich war er dem Sängerbund Wendlingen verbunden. Hier trat er 1967 als aktiver Sänger ein.


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